Gold als krisensichere Anlage?

Seit Jahresanfang ist der Goldpreis gestiegen, und viele Anleger fragen sich schon wieder, ob es weiter nach oben gehen wird. Der Blick auf die langfristige Entwicklung zeigt: Den Höchstwert erreichte der Goldpreis im Jahre 2012 mit im Jahresdurchschnitt knapp 1.300 Euro für eine Unze Feingold. In den Jahren danach ging es erstmal wieder bergab. 2015 war Gold im Jahresdurchschnitt aber immer noch rund dreimal so teuer wie zehn Jahre zuvor.

Gold gilt zwar als scheinbar krisenfestes Investment, weil es von vielen Anlegern als Inflationsschutz angesehen wird. Doch zugleich unterliegt Gold großen Preisschwankungen, wie nicht zuletzt die Entwicklung der vergangenen 15 Jahre gezeigt hat. Eine Prognose über die weitere Entwicklung bleibt schwierig: Unsicherheiten in der Weltwirtschaft und politische Krisen treiben den Goldpreis aber erfahrungsgemäß nach oben.

Anleger sollten generell bedenken, dass Gold keine regelmäßigen Erträge bringt, eine Rendite also nur aus dem steigenden Goldpreis erzielt werden kann. Dies ist spekulativ. Nach Rat vieler Experten sollte der Goldanteil an einem ausgewogenen Depot deshalb in der Regel 5 bis maximal 10 Prozent nicht übersteigen.

 

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